Veröffentlichungen
Dentale Implantologie
- Dentale Implantologie
Die dentale Implantologie hat die moderne Zahnheilkunde von Grunde auf revolutioniert. Während in den 60er, 70er und teilweise auch 80er Jahren herausnehmbarer Zahnersatz in Form von Prothesen und Teilprothesen noch die Regel war, kann man diese Techniken heute als nur noch in seltenen Fällen indiziert bezeichnen. Moderne operative Verfahren wie Augmentationstechniken, Knochendistraktion u. ä. ermöglichen heute in fast jedem Fall eine implantologische Versorgung des zahnlosen oder auch teilbezahnten Gebisses. Die Sicherheit eines festsitzenden Zahnersatzes stellt für fast jeden einen wesentlichen Gewinn an Lebensqualität und auch an Ästhetik dar. Bei Risikopatienten und beim Vorliegen allgemein-medizinischer Erkrankungen zum Beispiel Diabetes oder Osteoporose ist eine intensive präoperative Überwachung sinnvoll und in aller Regel eine stationäre Leistungserbringung von erheblichen Vorteil. Diese kann in der EURION-Privatklinik unter optimalen Bedingungen verwirklicht werden.
- Das Hollywood Lächeln
Jeder kennt den Begriff des Hollywood- Lächelns. Was versteht man nun unter dieser Umschreibung, die sich ja vor allen Dingen auf die Ästhetik im Frontzahnbereich bezieht?
- Implantologie
Die Osseointegration von Implantaten stellt heute bei anatomisch günstigen Verhältnissen und selbst dann, wenn die in den vorhergehenden Artikeln beschriebenen Augmentationstechniken benutzt werden mussten um eine ausreichende knöcherne Basis zu schaffen, kein Problem mehr dar. In der Hand des für diese Aufgabe spezialisierten Facharztes für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wird das, was für den Zahnarzt oder Oralchirurgen eine einmalige Herausforderung darstellt, zur täglichen Routine. In einer Spezialklinik werden derartige Eingriffe jede Woche mehrfach durchgeführt.
- Implantat – Festsitzende Zähne – Teil 1
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, so konstatierten bereits unsere Vorfahren. In der Tat spielen Essen und Trinken in der heutigen Zeit eine größere Rolle, als nur die Ernährung zu gewährleisten. Essen und Trinken ist Genuss, Lifestyle und definiert Lebensqualität. Feste und schöne Zähne sind Voraussetzung dafür, zudem aber auch Schönheits- und letztlich auch Statussymbol.
- Implantat – Festsitzende Zähne – Teil 2
Bei einigen Patienten hat sich durch eine lange Zeit der Zahnlosigkeit, in der nur herausnehmbarer Zahnersatz getragen wurde oder z. B. durch Entzündungen, der eigene Knochen im Ober- oder Unterkiefer so weit zurückgebildet, dass er alleine nicht mehr ausreicht um Implantaten Halt zu bieten. Wo diese Grenze liegt, d. h. ab wann der eigene Knochen vermehrt werden muss, ist von Fall zu Fall unterschiedlich, da vor allem auch abhängig von der Breite, und nicht nur der Höhe des Kieferknochens.
- Rentinierte Zähne
Unter retinierten oder verlagerten Zähnen versteht man Zähne, die nicht aus dem Knochen heraus durch die Schleimhaut durchgetreten sind und ihre Funktion im Rahmen des Kauprozesses übernehmen, sondern vielmehr im Knochen verblieben sind. Oftmals kommt hinzu, dass diese Zähne nicht nur retiniert sind, sondern zusätzlich eine Verlagerung aufweisen, d. h. sie befinden sich nicht achsgerecht im Kieferknochen.
- Schnellimplantate - Der schnelle Weg
zu neuen Zähnen
Viele Patienten stellen sich die Frage, wann der ideale Zeitpunkt gekommen ist, um ein Implantat zu setzen. Ist es sinnvoll bei Verlust eines Zahnes z. B. im Frontzahnbereich durch einen Unfall sofort ein Implantat einzubringen, um den Zahn zu ersetzen oder sollte man einige Wochen abwarten, um eine knöcherne Regeneration zu erreichen und erst danach das Implantat zu setzen? Diese Frage ist auch in Fachkreisen lange Zeit unterschiedlich beurteilt worden. Heute kann man jedoch deutliche Tendenzen festmachen.
Mund und Kieferchirurgie
- Nase, Kinn und Mund - Bestimmte Faktoren der Ästhetik
Nase, Kiefer und Mund sind die Anteile des Gesichtes, die prägend für die Ästhetik sind. Das Zusammenspiel und die Relation von Nasenform und -größe sowie Kinnform und -größe prägen den Gesichtsausdruck. Dieses Zusammenspiel ist es, das oftmals ein Gesicht vogelartig erscheinen lässt oder den Eindruck eines sog. Dishface vermittelt.
Mund und Kieferkrankheiten
- Folgen von Kieferfrakturen
Verletzungen des Unterkiefers zählen zu den häufigsten knöchernen Verletzungen des Gesichtsschädels. Vor allen Dingen hervorgerufen durch Stürze auf das Kinn, kann es hierbei zu Frakturen des Gelenkhalses, dem sog. Collums, kommen. Das Collum ist der höchste Teil des Unterkiefers, der in der Gelenkpfanne sitzt und mit der Gelenkpfanne das Kiefergelenk bildet. Diese Collum-Frakturen lassen sich nur unterscheiden ich hohe, mittelhohe und tiefe Frakturen.
- Gesichtsmissbildungen und Kieferfehlstellungen
Gesichtsmissbildungen begegnen uns in unterschiedlichen Ausprägungsgraden fast täglich. Manchmal erkennen wir, worum es sich handelt, manchmal denkt man nur: „Der sieht aber komisch aus“. Oftmals wird schon im Schulalter eine zu große Nase, ein vorstehender Kiefer, ein schiefes Gesicht oder ein Zahnfleischlächeln zum Stigma – verunglimpfende Bezeichnungen wie „Pferdegebiss“, „Hasenscharte“, „Haken- oder Papageiennase“ werden gerade in der Pubertät zu einer Belastung und prägen dann oft das Leben ihrer Träger.
- Vom Knacken im Kiefergelenk bis zum Gesichtsschmerz
Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass das Kiefergelenk das am meisten beanspruchte Gelenk ihres Körpers ist. Von der Muskulatur des Unterkiefers werden z.B. größere Kräfte entwickelt als von der des Oberschenkels oder des Oberarms. Alle diese Belastungen werden auf das Kiefergelenk übertragen. Durch ein abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Bewegungskomponenten und anatomischer Strukturen gelingt es in aller Regel trotzdem, das Kiefergelenk bis ins hohe Alter funktionstüchtig zu erhalten. Dafür ist die genaue Beobachtung eventueller Veränderungen in diesem Bereich von besonderer Bedeutung. Diese Veränderungen können bereits durch einen vorstehenden Zahn, eine schlecht sitzende Prothese oder eine schlechte Passung von Brücken und Kronen ausgelöst werden.
Mund und Zahnpflege
- Zahnarztangst
Fast jeder erinnert sich an unangenehme Erlebnisse beim Zahnarzt. Oftmals gehen diese Erinnerungen in die Kindheit zurück, als man das erste Mal einen Zahnarzt aufsuchte, der einem mit unangenehmen Instrumenten und pfeifenden Geräuschen Schmerzen an den Zähnen bereitete. Den meisten Patienten gelingt es aber, dieses traumatische Kindheitserlebnis adäquat zu verarbeiten. Man lernt dass es gelingt, mit Hilfe von Spritzen, eine Schmerzfreiheit der Behandlung zu erreichen und dass auch bei umfangreicheren Behandlungen die Einnahme von Medikamenten postoperative Schmerzen beseitigt.
Gesichtschirurgie
- Das Gesicht - die persönlichste Visitenkarte
Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Jugendlichkeit des Gesichtes entsteht durch die Anordnung der Weichteile über den skelettalen Grundstrukturen des Gesichtsschädels.
Erst im Rahmen eines Alterungsprozesses kommt es dann zum Absinken der bedeckenden Weichteile (Ptosis), was zu einem müden und gealterten Gesichtsausdruck führt. Begleitend kann es daneben auch zu einem Verlust von Fettgewebe, z. B. im Rahmen einer Lipodystrophie kommen.
- Die Gesichtsform
Die Form des Gesichtes geprägt durch das Zusammenspiel von Ober-, Mittel- und Untergesicht, prägt in entscheidender Weise unser äußeres Erscheinungsbild. Ganz natürlich ist es daher, dass bereits seit langem die operativen Veränderungen in diesem Bereich einen großen Teil der Gesichtschirurgie ausmachen. Wir hatten bereits über kieferverlagernde Eingriffe als Möglichkeit der operativen Korrektur von Kieferfehlstellungen berichtet. Daneben gibt es aber auch primär kosmetisch begründete Eingriffe, die sich mit der Veränderung der Gesichtsform beschäftigen.
- Die Schönheit des Gesichtes
Die Schönheit des Gesichtes ist ein Phänomen, das sowohl in der Kunst als auch in der Philosophie, der Medizin und der Zahnmedizin immer wieder beschrieben worden ist. Geistesgrößen von Leonardo Da Vinci über Goethe bis zu Naturwissenschaftlern wie dem Anthropologen Farkas, dem Gesichtschirurgen Schuchardt, haben sich immer wieder Gedanken zu diesem Phänomen gemacht. Entscheidend ist diese Fragestellung vor allem für das Fachgebiet der Kiefer- und Gesichtschirurgie, nachdem dieses die Fachdisziplin ist, die die Relationen und Verhältnisse im Gesichtsbereich ändern kann. Auch die Zahnmedizin trägt wesentlich zur Ästhetik des Gesichts bei.
Was definiert nun ein schönes Gesicht?
Allgemeine Zahnheilkundethemen
- Weisheitszähne - wann und wie sollte man sie entfernen
Im Gegensatz zu früher werden Weisheitszähne heutzutage meistens ambulant entfernt – unter Lokalanästhesie oder auch in Vollnarkose. Besonders, wenn es sich um einen schwierigen Fall handelt, sollte der Narkose der Vorzug gegeben werden. Sie ist in vielen Fällen auch weniger belastend für den Patienten als die gleichzeitige Entfernung von vier Weisheitszähnen in Lokalanästhesie oder auch die auf zwei Eingriffe verteilte Entfernung, bei der zuerst die eine Seite und später die andere behandelt wird. Gerade die zuletzt genannte Möglichkeit führt oft dazu, dass der Patient vor dem zweiten Eingriff so viel Angst hat, dass er ihn gar nicht erst durchführen lässt. Dies wiederum erhöht das Risiko von Zahnwanderungen und führt dann oft zu Asymmetrien im Bereich der Zahnbögen.